Warum Move Up?

Gesunde Führung – auch Manager sind gefordert!

Ein Manager sollte Prozesse strukturieren, Sachaufgaben lösen, Fachkompetenz mitbringen und das Unternehmen bzw. die Mitarbeiter auf Produktivität „trimmen“. Das allein macht aber noch keine Führungskraft aus. Die Manager eines Unternehmens müssen auch gesund führen, das bedeutet, dass sie eine hohe Sozialkompetenz benötigen. Denn Arbeitszufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter sind oftmals der Schlüssel zum Erfolg.

„Gesundes Führen“ ist allerdings kein Führungsinstrument, das leitende Mitarbeiter an einer Universität oder in einer Fortbildung gelernt haben. Wir helfen Ihnen daher, die Manager in diesem Bereich zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, was eine gesunde Führung ausmacht. Ihre Mitarbeiter werden es ihnen danken, denn dies führt zu einem erheblich besseren Teamspirit und stärkt das Gemeinschaftsgefühl in einer Abteilung oder Arbeitsgruppe.

Work-Life-Balance

Gerade die Mitarbeiter aus der jüngeren Generation legen heute großen Wert auf die Ausgewogenheit zwischen Beruf und „Privatleben“. Selbstverständlich ist jeder einzelne Mitarbeiter für seine individuelle Work-Life-Balance persönlich verantwortlich. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Facharbeiter oder einen Akademiker handelt.

Um längere Ausfallzeiten zu vermeiden, sollten sich Unternehmen im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements mit diesem Thema beschäftigen. Die Aufgabe, im eigenen Leben eine ausgeglichene Work-Life-Balance zu schaffen, betrifft alle Personen in einem Unternehmen – vom Pförtner bis zum Top-Manager.

Stressmanagement im Unternehmen

Oft lässt man sich vom Alltags-Stress bei der Arbeit und – nicht zu unterschätzen – im privaten Bereich mitreißen. Nur, wer dazu fähig ist, sich im Beruf während stressiger Phasen Ausgleichsmöglichkeiten zu schaffen, entspannt sich auch wieder. Diese Entspannungstechniken reichen von Sportaktivitäten wie Joggen, Schwimmen oder Yoga – können aber auch andere Aktivitäten wie Lesen, Kino oder einfach regelmäßige Treffen mit Freunden sein. Wichtig ist es, abzuschalten und den Beruf auszublenden. Die klare Trennung zwischen Job und Freizeit ist existenziell, um dem Hamsterrad zu entfliehen. Unternehmen können hier konkrete Hilfe bieten, indem sie nach der Arbeit Aktivitäten für Mitarbeiter anbieten und diese finanziell fördern. Die Kurs-Angebote gehen von Tennis, über Sprachkurse, Skat-Abende bis zu Yoga- und Pilates-Kursen. Die Kurse sollten sich nach den Wünschen der Mitarbeiter ausrichten. Wenn sie dann auch noch einen Beitrag zur Gesundheitsprophylaxe leisten – umso besser.

Stress ist einer der gefährlichsten Faktoren für unsere Gesundheit. Stress durch Furcht führt zu einem Anstieg des Adrenalins – Stress durch Ärger führt zu einer Erhöhung des Noradrenalins und Testosterons. Und Stress durch Unterordnung führt zu einem Cortisol-Anstieg und Abfall des Testosteronspiegels. Stress ist laut Stevan Hobfoll von zwei Faktoren abhängig: den Arbeitsanforderungen und den Entscheidungsspielräumen. Laut Hobfoll entsteht Stress, wenn die Anforderungen hoch und die Entscheidungsspielräume klein sind. 

In Seminaren können Mitarbeiter lernen, wie sie Stress senken und leistungsfähig bleiben können.

Burnout-Syndrom – wenn Mitarbeiter lange auszufallen drohen

Das Burnout-Syndrom ist ein Zustand starker psychischer Erschöpfung. Es wird als Syndrom bezeichnet, weil eine Vielzahl von Symptome, wie emotionale Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Gleichgültigkeit oder das Erleben von Misserfolgen, sich hier ansammeln. Ursachen für das Burnout-Syndrom sind häufig länger anhaltender Stress, zu kurze Erholungsphasen oder der fehlende Sinn in Arbeit und Privatleben. Nicht selten endet der psychische Erschöpfungszustand in längerer Handlungs- und Arbeitsunfähigkeit. Sie kann bis zu Monaten oder sogar Jahren dauern.

Die Betroffenen erfassen das Ausmaß der Symptome häufig erst, wenn ihre Leistungsfähigkeit so weit eingeschränkt ist, dass eine langfristige Krankschreibung erfolgt. Schlimmstenfalls ist der Arbeitnehmer dauerhaft arbeitsunfähig. 

Betriebe, die ihren Mitarbeitern keine Pausen gönnen und die Grenzen zwischen Herausforderung und Überlastung nicht erkennen, machen sich „mitschuldig“ an den Folgen. Besonders gefährdet erscheinen gerade junge Mitarbeiter, die augenscheinlich leistungsfähig und auch ehrgeizig sind.