Der Trend geht zur Faszie

In der Fitnessbranche bereits in aller Munde, verbreitet sich der Begriff „Faszie“ unaufhaltsam über den gesamten Globus und hat auch die betriebliche Gesundheitsförderung erreicht.

Wir, die Move UP GmbH, haben diesen Trend frühzeitig erkannt und bieten Firmen ein abwechslungsreiches Faszientraining an. Wir stellen fest, dass immer mehr Firmen dieses Angebot für sich und ihre Mitarbeiter in Anspruch nehmen. Und womit? Mit Recht!

Bevor wir die Bedeutung des Faszientrainings erläutern, verschaffen wir Dir einen kurzen Überblick über Faszien. Sie sind ein spinnennetzförmiges Bindegewebe und umhüllen jedes Organ, jeden Knochen und jeden Muskel bis zur kleinsten Muskelfaser. Für uns Menschen sind die Faszien essentiell, sowohl für unsere Körperhaltung als auch für unsere Körperwahrnehmung.

Die Forschung ist sich mittlerweile sicher, dass neben Muskeln auch die Faszien ein Hauptverursacher für z.B. Nackenverspannungen und Rückenschmerzen sind. Durch unzureichende Bewegung, einseitige Belastungen und Stress kommt es zu Umbauprozessen im muskulären Bindegewebe. Die Faszien, die von Natur aus geschmeidig sind, werden spröde, verletzungsanfällig und verkleben miteinander. Häufig davon betroffen sind inaktive Menschen, die keine Möglichkeiten finden, sich zu bewegen.

Dies ist auch ein häufiges Problem am Arbeitsplatz – und somit Grund genug für Arbeitgeber, ihren Angestellten im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements ein sowohl präventives als auch beschwerdereduzierendes Faszientraining zu ermöglichen.

Hier ein kleiner Appell, warum jeder von uns Faszientraining in seinen Arbeitsalltag integrieren sollte:

1. Beweglichkeit steigern

Du kannst Deine Beweglichkeit steigern, indem Du Dein fasziales Netzwerk trainierst und forderst. Löse so Verklebungen, welche Deine Beweglichkeit einschränken. Ein geschmeidiges und reibungslos funktionierendes Fasziensystem ist hierfür entscheidend.

2. Verletzungen und Schmerzen vorbeugen und lindern

Faszien sind keine großen Freunde von mechanischen, einseitigen und gleichförmigen Bewegungen. Ein Beispiel ist ein stundenlanges Sitzen und verharren in ein und derselben Position. Folgen sind eine Veränderung der Bindegewebsstruktur. Faszien verfilzen und verdicken – manchmal sogar so stark, dass ein Nerv eingeklemmt wird. Häufig betroffen davon sind Arbeitnehmer im Büro. Faszientraining kann helfen, verklebte Partien zu lösen und ist eine geeignete Möglichkeit, Verletzungen und Schmerzen präventiv anzugehen.

3. Rückenschmerzen reduzieren

In 80 % der Fälle ist die Ursache von Rückenschmerzen unbekannt. Experten gehen jedoch davon aus, dass die Beschwerden häufig auf verdickte Lendenfaszien zurückzuführen sind. Als Ersthilfe kann eine Dehnung über mehrere Gelenke die Probleme lindern. Dehnungsübungen sind ein wichtiger Bestandteil des Faszientrainings. Sie haben einen antientzündlichen und wundheilungs-beschleunigenden Effekt.

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt, warum das spezifische Trainieren der Faszien so sinnvoll ist. Besonders für Menschen, die sich wenig oder monoton bewegen bringt Faszientraining leistungs- und gesundheitsfördernde Effekte mit sich. Es beugt Verletzungen und Schmerzen vor und kann diese reduzieren. Außerdem sorgt es für eine schnellere Regeneration des Körpers und verbessert die Körperhaltung und -wahrnehmung. Ideal also, um typische Bürokrankheiten zu verhindern.

Faszientraining in der betrieblichen Gesundheitsförderung

In Bewegung bleiben